Bei meinen Wanderungendurch die Alsheimer Natur konnte ich eine besonders seltene Pflanze entdecken. Der Purpursommerwurz ist nur an einer Stelle zu finden und versteckt sich zum Glück etwas im Gras. Die Pflanze lebt parasitär auf Schafgarbe. Ihre Samen können mehrere Jahre in den Pflanzen leben bis sie austreiben. Sie steht in Rheinland-Pfalz auf der Roten Liste.
Für Besucher unserer schönen Hohlwege gibt es eine neue Möglichkeit der Einkehr vor oder nach der Wanderung. Am südlichen Rand von Alsheim wurde in einem alten Kelterhaus eine Gaststätte eingerichtet. " Zum alten Kelterhaus" bietet Mi-Sa ab 17.00 Uhr So ab 11.00 Uhr .leckere Flammkuchen, deftige Wandererkost aus der Region, Kaffee und Kuchen sowie Weine von Alsheimer Winzern an. Tel.06249/ 670109.
Das Alsheimer Schloss in der Oberdorfstrasse bietet im Laufe des Jahres zahlreiche Veranstaltungen an. Informationen über die Termine erhält man über die Homepage des Schlosses. www. schloss Alsheim.de
Ich hatte im letzten Jahr einen Falter aufgenommen der in Rheinhessen seit vielen Jahren nicht mehr gesehen wurde, die Ocker-farbene Queckeneule. Nun konnte ich in diesem Jahr nachweisen. dass dies keine einmalige Beobachtung war. In den letzten Wochen konnte ich an einem Morgen mehr als 20 Falter sehen und damit beweisen, dass sich eine Population augebaut hat. Der Falter steht auf der Roten Liste und gilt in weiten Teilen von Deutschland als ausge-storben.Für zahlreiche Experten ist dies eine Sensation. Nur durch ein gezieltes Mähen zur richtigen Zeit kann diese Population erhalten bleiben. Auch für zahlreiche andere Arten ist dies wichtig.
Der Efeu wurde für das Jahr 2010 zur Arzneipflanze des Jahres gewählt. Aus den Blättern des Efeus wird ein Extrakt gewonnen der gegen Keuschhusten hilft. Aber auch für unsere heimische Tierwelt ust der Efeu eine der wichtigsten Pflanzen. Während der Blüte im Herbst besuchen Wildbienen und Schmetter-linge die Blüten um sich mit Nektar zu versorgen, in den Wintermonaten werden die Früchte gerne von Vögeln gefressen.
Der Ameisenlöwe wurde für das Jahr 2010 zum Insekt des Jahres gekürt. Der Ameisenlöwe ist in unseren Hohlwege sehr verbreitet aber nie zu sehen. Er sitzt in den Fanggruben die an den Reschen oft zu finden sind und lauert auf Beute. Er hart es auf Ameisen und andere kleine Insekten abgesehen die in den fangtrichter rutschen. Dort sitzt er und zieht diese Tiere nach unten um sie auszusaugen. Der Ameisenlöwe ist die Larve der Ameisenjungfer. Dieser nachtaktive Netzflügler ist auch am Tage manchmal zu sehen.
Die Gartenkreuzspinne wurde im Jahr 2010 zur Spinne des Jahres gewählt. Sie ist fehr nützlich wenn es um die Vernichtung von Stechmücken geht. In dem Netz verfangen sich jede Nacht zahlreiche Mücken.